Innehalten
Zen üben Atem holen Kraft schöpfen
Der klassische Raum in Japan, begrenzt durch Schiebewände, ist leer - und strahlt gleichzeitig Präsenz und Würde aus.
In unserem westlichen Kulturkreis bezeichnen leere Räume meist einen Zustand des Mangels. In Japan ist Leere - und
im übertragenen Sinn Innehalten - ein hohes Gut. Über das Innehalten, die Basisübung in der Praxis des Zen, führt der
Weg zur Fülle. Wer sich auf das Innehalten einläßt, kommt zu Atem, löst Druck und erfährt, daß sich gerade im Nichtstun
etwas ereignet, das den Blick verändert und Lösungen möglich macht. Gebunden, 186 Seiten.
"Heute, in der Zeit des "alles ist möglich", sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir für unser Überleben dem Leeren
und den Zwischenräumen unsere Aufmerksamkeit schenken sollten. Wir brauchen eine Revolution der Leere." Fleur Sakura Wöss.
Die Autorin und Zen-Lehrerin Dr. Fleur Sakura Wöss wurde zur Zeit der Kirschblüte in Tokio geboren. Sie begegnete und
praktizierte Zen in Japan und später in Europa. Heute lehrt sie Zen am Meditationszentrum Mishoan in Wien und bietet
Zen-Kurse in Österreich und Deutschland an.
Nr. 631-03