Den Dämonen Nahrung geben
Ein Dämon ist nach Tsültrim Allione all das, was uns hindert, frei zu sein:
Ängste, Krankheiten, Sorgen, Süchte, negative Gefühle wie Haß und Unzufriedenheit.
Im tibetischen Buddhismus gibt es eine Methode, diese oft verdrängten Anteile in uns,
die von C.G. Jung summarisch als "der Schatten" benannt wurden, zu erkennen und durch Akzeptanz
zu erlösen. Denn wer seine Dämonen leugnet oder bekämpft, gibt ihnen letztendlich mehr Energie.
Wenn wir sie jedoch annehmen und ihnen liebevolle Aufmerksamkeit schenken, können wir sie auflösen.
Tsültrim Allione hat eine Technik in fünf Schritten entwickelt, mit der dies gelingt.
Über Identifikation (1) und Visualisierung (2) versucht man dabei herauszufinden, was der Dämon braucht,
damit er wieder verschwinden kann (3). Im vierten Schritt folgt die Vorstellung der Fütterung des Dämons
und zum Abschluß (5) vertieft eine Meditation in Stille den neuen, aufgelösten Zustand.
Dies ist eines der Bücher, die wahrhaft lebensverändernd wirken können. Die Übung ist wirkungsvoll
und praktisch wie die Technik, die Byron Katie in ihrem Werk "Lieben was ist" beschreibt.
Gebunden, 346 Seiten.
Nr. 990-04